Termine

30.04.2012 - 19:00
DKP Märkischer Kreis
Café zur Burg, Altena

01.05.2012 - 11:00
DGB MK
Kreishaus/Rathausplatz, Lüdenscheid

05.05.2012 - 10:00
DKP Märkischer Kreis
Alter Rathausplatz, Iserlohn

05.05.2012 - 19:00
STIGLITZ (Autonomes und soziales Zentrum Lüdenscheid)
Graf-Engelbert-Platz, Lüdenscheid

08.05.2012 - 20:00
ev. Kirchengemeinde Nachrodt / DKP Märkischer Kreis
Alter Friedhof, Nachrodt

Mission Complete - der Abzug der US-Besatzer aus dem Irak

Endlich sind sie weg!

Mit diesem Gefühl begleiten viele Iraker den Abzug der US-Streitkräfte aus ihrem Land. Doch was folgt nun? Eine ungewisse Zukunft. Ihr Land - zerrissen und uneins. Ihre Infrastruktur - zerschlagen und verhökert.

Die US-Besatzer ziehen eine Spur aus Terror und Leid hinter sich, die so unglaublich grausam und schrecklich ist, dass selbst die bürgerliche Presse sie nicht mehr verschweigen kann. Gefunden in den Lüdenscheider Nachrichten:

"Folter, Morde und Empörung

...

2003 löste die Folteraffäre im Gefängnis von Abu Ghoreib nahe der Hauptstadt Bagdad weltweite Empörung aus. Symbole des Skandals waren Bilder, auf denen eine US-Soldatin mit einem angeleinten Gefangenen posierte oder ein Häfttling offenbar mit Elektroschocks gefoltert wurde. ...

Am 19. November 2005 stürmen Elitesoldaten im westirakischen Ort Haditha mehrere Häuser und erschossen 24 Zivilisten, darunter auch Kinder. Zuvor war ein US-Unteroffizier in der Hochburg der Aufständischen getötet worden.

Besonders brutal war ein US-Trupp im März 206 südlich von Bagdad gegen eine Familie vorgegangen. Die Männer drangen in ein Haus ein und vergewaltigten ein 14-jähriges Mädchen. Dann erschossen sie das Kind und verbrannten es mit Benzin. Auch alle anwesenden Familienmitglieder wurden ermordet.

..."

Lüdenscheider Nachrichten, 16.12.2011

Was jetzt erst richtig losgehen wird, sind die Konflikte der verschiedenen Ethnien und Religionen. Ein auseinanderbrechen des Iraks ist fast nicht mehr aufzuhalten und man kann sich ausrechnen, dass dies mit NOCH mehr Blutvergießen und NOCH mehr Leid vonstatten geht.

Die USA und der Imperialismus sind eine permanente Gefahr für den Weltfrieden. In der bipolaren Zeit gab es ein mächtiges sowjetisches Gegengewicht. In dieses Vakuum schlüpfen nun andere Mächte, wie China oder Russland. Aber einen permanenten Frieden wird die Menschheit wohl erst nach der Beseitigung dieses auf Ausbeutung und Unterdrückung fußenden Systems finden können.

Georg A. Fotiadis

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