Die DKP vor Ort
Leserbrief - Werdohl auf den Kopf stellen
Werdohl auf den Kopf stellen
Wie sorgt man am Besten dafür, in der Werdohler Bevölkerung eine breite
Diskussion zu entfachen? Man geht in Klausur und denkt sich Irrwitziges
aus, um Werdohl von den Füßen auf den Kopf zu stellen. Die VHS, die
Musikschule ziehen mal eben in einen Stadtteil um, die Förderschule wird
geschlossen, den Kindergarten packen wir auch gleich mit in die
Ütterlingser Schule. Wir ham's ja.
Was ist schon eine WOGE, die rund 13 Millionen in den Stadtteil
investiert, was die Leiter von VHS, Musikschule, Förderschule,
Kindergarten gegen den angeblichen Elternwillen der Eltern der Schüler
der ev. Grundschule. Daten, Fakten, Zahlen, Umfrageergebnisse, werden
die noch nachgereicht? Gehen Schüler aus der ev. Grundschule nicht auch
zur Musikschule? Diese Institutionen sind überall in den Innenstädten
zu finden. Aber in Werdohl gehen die Uhren scheinbar anders.
Die WBG ist mit dem Anspruch angetreten, Transparenz zu schaffen. Sieht
die so aus, dass die Leiter dieser Institutionen vorher nicht mal
konsultiert werden? Mitttlerweile fragen sich die Ersten, warum sie die
WBG überhaupt gewählt haben. Zum Glück stellt sich für mich diese Frage
nicht. Zu mindestens in Bezug auf diesen Punkt kann ich Nachts noch
ruhig schlafen.
Arlette Brüggemann
Ruppenhahn 33
Werdohl-Ütterlingsen
